Jes 55,1   Worte  -  Aus einer Gegenwelt       2002, 10.8.2008 

 

Jesaja 55, 1-13, Markus 7,31-37       

10 Wenn Regen oder Schnee vom Himmel fällt, kehrt er nicht wieder dorthin zurück, ohne dass er etwas bewirkt: Er durchfeuchtet die Erde und macht sie fruchtbar, so dass sie Korn für das tägliche Brot hervorbringt und Saatgut für eine neue Ernte. 11 Genauso ist es mit dem Wort, das ich (Gott) spreche: Es kehrt nicht unverrichteter Dinge zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und führt aus, was ich ihm auftrage. 

 

Eine einzige CD, liebe Gemeinde. Eine kleine Scheibe, ein bisschen Kunststoff, nichts weiter. Doch auf dieser einen CD sind sechs fette Bände der „Religion in Geschichte und Gegenwart“ gespeichert, dazu ein umfassendes Suchprogramm. Sechs Bände der RGG, Tausende von Seiten, Hunderttausende von Worten. Wahnsinn! Ich fasse es nicht. Als Theologiestudenten haben wir davon geträumt, dieses Standardwerk mal selbst zu besitzen und damit arbeiten zu können. Doch wir hatten keine zwei-, dreitausend Mark. Und wenn wir sie gehabt hätten, dann wären uns die Bücher an der Grenze aus dem Westpaket raus genommen worden – eklig diese grauen Blätter vom Zollamt Rostock: Ware beschlagnahmt. Solche Literatur war in der DDR unerwünscht. Solche Worte kamen vom Klassenfeind, die passten nicht ins System.

Mit der Wende wurden in einem Keller der Staatssicherheit 20.000 Bibeln gefunden, die Reisenden in die Sowjetunion abgenommen worden waren. Aus Angst vor dem Wort der Wahrheit?

Es lässt sich an Schulbüchern nachweisen, wie verlogen diese Zeit war, wie ideologisch überfremdet die Gesellschaft vom Kindergarten bis zum Altersheim, und wie zweigleisig viele lebten.

Inzwischen habe ich mir diese CD geleistet, vor wenigen Jahren,  für, na ja,  249 DM, immer noch teuer genug, kann die RGG aber praktisch frei und uneingeschränkt nutzen – und erhalte nun immer wieder noch Informationen zu weiteren Erscheinungen der  Reihe der Digitalen Bibliothek: Handwörterbuch der Psychologie,  Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Kindlers Malereilexikon, Lexikon der Weltliteratur usw. usw.

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Es ist alles käuflich geworden. Doch, gerade weil wir alles kaufen können, sofern wir es bezahlen können, steht um so mehr die Frage: Was ist es wert, beachtet zu werden? Was ist es wert, gelesen zu werden??

CD´s, DVD´s, Bücher sind längst zur Massenware geworden. Zeitungen und Illustrierte, ein Berg an Papier. Die Container quellen über. Wir ersticken fast in der Flut der Illustrierten, der Worte, der Bilder, der Informationen. Und dann das weltweite Datennetz: Ein paar Mausklicks genügen und wir durchstöbern z.B. eine Bibliothek in London oder in Washington! Wo hat es das je gegeben? Alles ist erreichbar. Alles scheint möglich.

Doch noch einmal, was ist es wert, dass wir uns damit beschäftigen, außer dass es Spaß macht, uns die Zeit vertreibt, uns unterhält, uns ein bisschen Nervenkitzel verschafft? Was ist es wert?

Was uns unbegrenzt zur Verfügung steht, inflationär, hat es noch den Wert wie das, was man sich mühsam erarbeiten, verdienen musste?

Noch um 1450 kostete eine Gutenberg-Bibel den Arbeitslohn eines Schreibers von 10 Jahren! 10 Jahre Arbeit für ein Buch!!  Was das aber dann auch wert war! Ich habe einen Arbeitslohn von 50 € pro Stunde angesetzt – und bin auf 1 Million Euro gekommen!!!   ! Million für 1 Buch!

Und wie aufwendig darum der Einband gestaltet wurde, wie liebevoll die Seiten, die Anfangsbuchstaben verziert.

Vor Augen habne ich die Faksimile-Ausgabe, also der Nachdruck der Lutherausgabe des Neuen Testamentes von 1630. Das Buch – in Leder eingebunden, mit Metallecken, viele Seiten fantastisch illustriert – fand jemand in Lancken-Granitz unter dem Bett seiner Mutter, die verstorben war.  Und brachte es zu mir. Er wusste mit dem Buch nicht so richtig was anzufangen.

Kaum eine Generation zurück wurden die Psalmen etwa im Konfirmandenunterricht noch auswendig gelernt. Da wurde  richtig Mühe drauf verwandt. Die Älteren unter uns haben ihn noch in petto, den 23.Palm: Der Herr ist mein Hirte.... Ich habe ihn dann und wann am Bett eines Kranken gebetet, oder wenn da jemand im Sterben lag und ich sprachlos war...

Inzwischen sind wir von der Sprachkunst eines Martin Luther weit entfernt: Ps 139: Nähme ich Flügel der Morgenröte und flöge ans äußerste Meer,...

Unser Wortschatz ist verkürzt, unsere Sprache oberflächlich geworden, wir reden bald mehr englisch als deutsch. Und merken es schon gar nicht mehr.

T-Shirt: Jesus is my BOSS. Im styled by Jesus Christ.

Unsere Sprache ist extrem geworden: Totale Preissenkung. Radikaler Schlussverkauf. Würden wir normal reden, würde keiner mehr hinhören und hinschauen. Was wird da für ein Aufwand betrieben an Werbespots.

Ich habe ihn nicht vergessen: Ricola – und wir haben vor Augen noch immer drei dicke Männer hin und her wippen. Unsere Sprache, unsere Bilderwelt ist hart und gewalttätig geworden. Ich bin doch nicht blöd, Mediamarkt. Unsere Worte veralten zusehends: Was noch 1989 überaus wichtig war: Volksauge, sei wachsam! lockt heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Dabei müsste doch gerade das heute Thema sein!?

Andere Worte sind jetzt dran: Menschenmaterial, Schmiergeldaffäre, neue Worte werden geboren...

Und es wird immer schwerer, überhaupt etwas zur Sprache zu bringen. Eine Predigt länger als 10, 15 min. ist beinahe schon eine Zumutung! In wenigen Augenblicken muss das Entscheidende gesagt sein!

Allerdings, da höre ich, dass unter bestimmten Jugendlichen Gregorianische Musik wieder „in“ ist, lateinische Worte, lateinische Melodien: Mit anderen um einen Altar herumsitzen auf dem Boden, möglichst in einer alten Kirche, mit Kerzen in den Händen, schweigen, und singen und hören...... laute omnes gentes. Ubi caritas et amor…

Vieles will unsere Aufmerksamkeit - wem neige ich mein Ohr zu, was ist es wert?? Womit kann ich leben? Wen kann ich beim Wort nehmen?

 

W.Willms

„es gibt viele wörter und bilder,

die wir eine woche über

hören und lesen und sehen.

die beschmutzen uns,

die kleben noch lange

an unserer seele,

an unserem geist.

manche wörter und bilder wird man nie los…

Und deshalb ist es wichtig

daß wir sonntag für sonntag

andere wörter und bilder

und lieder hören

und sehen

die uns nicht beschmutzen

die uns reinigen

befreien.

Wenn auch das wort gottes

und das wort jesu

nicht immer total

verstanden werden kann

aber beschmutzen

tun uns die worte gottes nicht…

und so wollen wir heute

wieder versuchen zu spüren

wie das wort gottes

aus einer anderen welt kommt

aus einer gegenwelt

aus einer welt des heiles

aus einer welt des lichtes

aus gottes welt.

 

Gott, befreie uns

vom schmutz der falschen  worte und bilder,

mit denen wir überschüttet werden

und taufe uns mit deinem wort.

 

Es gibt sie, Worte, die wie Öl sind,  die runter gehn wie Öl, Worte, wie Brot, oder wie erfrischendes Wasser.

Wer über sie nachsinnt, (Psalm 1) wer sie sich einprägt, memoriert, (das Wort Memoaren steht dahinter!), wer sie vor sich hin murmelt, (ich denke an katholische Kirchen in Norditalien und das Beten des Rosenkranzes, das uns dort aufgefallen ist) -  Tag und Nacht - der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, und seine Blätter verwelken nicht.

Da sagt Jesus (Johannesevangelium 4,11) zu der Samariterin am Brunnen: Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird in Ewigkeit keinen Durst mehr haben. Und was antwortet die Frau? Herr, gib mir von diesem Wasser!  Worte des Lebens, wie erfrischendes Wasser.

Da begegnet Jesus dem Taubstummen  (Markus  7,32):

33 Jesus führte ihn (den Taubstummen) ein Stück von der Menge fort und legte seine Finger in die Ohren des Kranken; dann berührte er dessen Zunge mit Speichel.

Was mir auffällt: Jesus verhält sich völlig distanzlos, er gibt jeden Abstand zu dem Kranken auf… Nach der Überlieferung des Markus rührt Jesus den Taubstummen nicht nur an, sondern er legt die Finger in die Ohren und in seinen Mund. Er dringt in diesen Menschen, er berührt sein Innerstes.

Als er den stummen heilte ja ... was da?! schreibt Wilhelm Willms. da ging er ganz nahe an diesen stummen menschen heran,  berührte ihn, umarmte ihn. Er verhielt sich nicht distanziert wie ein psychotherapeut, nicht wie ein medizinmann, nicht wie ein seelsorger mit vollmacht vom amt. Nein, ganz nahe ging er an ihn heran. Aber diese ungeheure menschliche nähe, diese nicht gespielte zuneigung löste und erlöste den stummen.  Das ist erlösung!!  wenn einer so kommt   da tat der stumme seinen mund auf … 

So ist Jesus der, der heilt, der Menschen wieder „mündig“ macht, (im doppelten Sinne des Wortes, gesprächsfähig,) derloslöst, der erlöst aus dem Reich der Finsternis und des Verstummens. (Drewermann 244)

Unsere Aufgabe ist es wohl, ihm, Jesus,  nachzufolgen und eben das zu versuchen: Sich nicht auf Abstand zu halten, sondern, im richtigen Augenblick, Nähe zu wagen. So wird der Kranke gesund, noch mehr: Er wird heil,  d.h. er wird überhaupt der, den Gott sich von Anfang an vorgestellt hat: Nach Ansicht des alttestamentlichen Erzählers wurde der Mensch ja aus Erde geschaffen. "Von Erde bist du genommen." (1. Mose 3, 19b)

Indem Jesus hier zur Erde greift und den Taubstummen mit Erde, mit seinem Speichel und wohl mit seinem Odem heilt, vollendet er an diesem Menschen Gottes Schöpfung.  Er (Jesus) blickte zum Himmel empor…, lese ich im Vers 34. Von daher, von dem Schöpfer Himmels und der Erden, dem liebenden Vater, bezieht Jesus seinen Glauben, seine Kraft, seine Hoffnung, seinen Auftrag, seine Botschaft.

Es ist der Gott, der sich hier wieder einmal, wie schon so oft in der Geschichte des Volkes Israel, bemerkbar macht alseiner, der Leben will, Befreiung will für alle.  

(Jesus) stöhnte und sagte zu dem Mann: »Effata!« Das heißt: »Öffne dich!« Mensch, verschließe dich nicht!  Kapsle dich nicht ab! Du darfst es! Du kannst es! Öffne dich! Öffne dich für das Wort Gottes!

Luther predigte zu dieser Bibelstelle: …, so wir von des Teufels Banden wollen los werden; und eine fertige Zunge und offene reine Ohren überkommen, so müsse es geschehen durch das äußerliche Wort oder Predigtamt, und durch äußerliche Zeichen. Denn das Wort müssen wir zuerst hören, und danach Taufe und Sakrament nicht zurücklassen; so will alsdann der Heilige Geist dabei sein, Ohren und Zunge losmachen.

Durch das Wort – und durch die Taufe kann der Mensch sich öffnen, kann Heilung geschehen nach Ansicht Martin Luthers.

Hephata! Tu dich auf!" Und genau dieses "Hephata“ wurde schon in alten Zeiten  als Einleitung zur christlichen Taufegesprochen. Der Mensch, der getauft werden sollte, sollte hören können, nicht nur hören im Allgemeinen, sondern hören das Wort Gottes. Das Ohr, das Innerste, sollte geöffnet werden für das wichtigste aller Worte.

"Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein!" – so lautet das Urbekenntnis Israels.

Der Glaube kommt vom Hören - schreibt Paulus. Höre, was Gott in deinem Leben tut. Höre, wie gut es Gott mit dir meint. Lass die Worte Jesu, die Worte des Evangeliums, das Grundmuster deiner Gedanken, deiner Träume, deines Leben sein!

35 Im selben Augenblick konnte der Mann hören; auch seine Zunge löste sich, und er konnte richtig sprechen.

Und wie reagieren die Leute auf die Heilung? Wie gut ist alles, was er gemacht hat, sagen sie.  Den Gehörlosen gibt er das Gehör und den Stummen die Sprache!

Seine Worte wirken. Seine Worte lösen eine Kette von Wirkungen aus. Was alleine dieser eine Satz bewirkt hat:

Selig sind, die Frieden stiften, die werden Gottes Kinder sein.

Jugendliche habe sich dafür die Aufnäher Schwerter zu Pflugscharen von den Jacken reißen lassen! Spatensoldaten, die den Dienst mit der Waffe verweigerten, haben sich dafür zu DDR-Zeiten ihre Karriere, ihre Berufschancen vermasselt.

In den 80igern unterschrieben 20.000 Menschen dafür Eingaben an die Bundessynode gegen Massenvernichtungswaffen: „Die Gefahr erkennen, den Glauben bekennen, den Frieden leben“ - das war spannend, und riskant!!

Ich denke an die hektographierten Blätter der Berliner Umweltbibliothek, die unter der Hand weitergereicht wurden.. . Worte, die wirkten. Ohne die es eine Wende gar nicht gegeben hätte, jedenfalls nicht ohne großes Blutvergießen. Worte wie Öl, wie Lebenswasser. Die vergisst man nicht.

Das ist ja die großartige Erfahrung gerade auch in einer Diktatur: Worte gewinnen als Element der Freiheit eine ungeheure Bedeutung! 

Ich stelle mir die Baptisten-Christen in der damaligen Sowjetunion vor, vom Staat nicht anerkannt, nur geduldet, die sich ihre deutschsprachigen Bibeln mit der Hand abschrieben. Als Studenten auf einer Reise nach Moskau, Leningrad haben wir ganz bewusst einige gedruckte Bibeln mitgenommen, getarnt zum persönlichen Gebrauch – und die sie bekamen, hatten Tränen der Freude in den Augen.

Ich denke - weiter zurück - an Dietrich Bonhoeffer, der den Kandidaten im Predigerseminar riet, täglich 5 Seiten gute Prosa zu lesen, dass sich die eigene Sprache bilde - und er hielt dieses Programm selber auch im Gefängnis durch.

Ich stelle mir den Martin Luther vor, auch unter erheblichem Druck von außen, der in seiner 1.Psalmen-Vorlesung feststellte: vita enim sine verbo obscura et incerta est.  = Das Leben nämlich ohne das Wort, es ist dunkel und ungewiss!

Ich stelle mir - noch einmal 2000 Jahre zurück, den 2. Jesaja vor, der das Wort ergreift unter der Diktatur der Babylonier! 597 hatte Nebukadnezar Jerusalem erobert, der erste Hammer. 587 der zweite Hammer, die 2.Verschleppung. Und nun versuchen die Menschen, die Judäer dort in der Fremde zu überwintern, innerlich hin und her gerissen: Vor ihnen die imposante Götterwelt der Babylonier, hinter ihnen die Erfahrungen, der Glaube an den lebendigen Gott Jahwe.

Genau in diesen Zwiespalt hinein - unter dem Druck von außen, und der Verzagtheit von innen - spricht dieser große Trost-Prophet den Leuten Mut und Hoffnung zu. Wirkworte, die wirken, die den Leuten unter die Haut gehn! (Jes 55, 12), Worte, die wie Leben spendender Regen sind  (die Schöpfungserzählung des Priesters ist hier im Blick). Worte, die wie guter Samen sind, der reift und Früchte hervorbringt. Worte, die so sind, dass alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen. Wie wertvoll, wie lebensnotwendig es sein kann, inmitten der Wortflut ein Wort hören, das redet, das anders ist, das mich betroffen macht, das mir das Leben aufschließt.

„Hört, so werdet ihr leben.  Alle, die ihr durstig seid, kommt her! Gott schließt einen Bund mit euch. Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.“

Jesaja, der Prophet, kündigt die ersehnte Heimkehr an, zeichnet im Voraus den Weg zurück nach Jerusalem. Und es geschieht!

Im Jahre 538 erlässt der Perserkönig Cyros den Befehl, dass die Judäer in ihre Heimat zurückkehren können. Worte, die sich bewahrheiten. Worte, denen man aufs Wort glauben kann. Nach wie vor.

Auch heute und jetzt, da wir in einer Art Stimmbruch leben: Fachleute sagen, dass es noch ganz offen ist, was aus allem wird. Gerade darum, und um so mehr: „Das Leben ohne das Wort, es ist dunkel und ungewiss.“ (M.Luther).Oder anders gesagt: Das Leben mit dem Wort -  ist hell und gewiss,

Es ist „meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg“, es ist ein Schatz, den wir mit nichts, aber auch gar nichts tauschen werden.

 

 

Gebet

 

O Gott, wem können wir aufs Wort glauben? Es ist immer wieder dein Wort: uralt - und doch reich für unsere Zeit; vielstimmig und vieldeutig - und doch eins und eindeutig im Wichtigen; bindend - und doch Freiheit gewährend. Dein Wort, von dem wir leben. Hilf uns, dass wir achten auf dein Wort.

Herr, wir danken dir, denn wohin sollten wir gehen ohne die Weisung der Apostel, ohne das Zeugnis der Evangelisten? Was wären wir ohne das Wort der Propheten, ohne die Lobgesänge derer, die du vor uns angesprochen hast. ?

Herr, wecke neues Interesse, neue Leidenschaft für dein Wort, unter uns und überall in der Welt. Hilf uns, dass wir leben mit deinem Wort.

Alle, die sich um die Auslegung des Wortes mühen, erfülle mit deinem Geist. Befreie uns aus Irrtum und Missverstehen. Lass uns eins werden im Hören, im Suchen und Fragen, auch wenn wir verschiedene Antworten finden. Lass uns unsere Erkenntnisse überzeugend den Menschen weitergeben, mit denen wir leben. Hilf uns, dass wir zum Maßstab machen dein Wort.

Dein Wort, Herr, ist die Wahrheit und das Licht auf unserem Weg.