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Schöpfung. Unendlichkeit. Atmosphäre. Weite. Licht. Traum. Zartheit. Bewegung. Figur. Schönheit, Ideal. Linien, Strukturen.

Unendlichkeit

In ewiger Bewegung, das Meer, seit Jahrtausenden. Ständig wechselnd in den Farben. Der Himmel gibt ihm seine Farbe, blau, rosa, rötlich. Mit silbernen Streifen hat sich die Wasserfläche geschmückt. Wellen kommen von ferne, überschlagen sich, zerbrechen, werden zu Gischt und leuchten hell auf. Dann laufen sie auf das Ufer zu, überziehen den dunklen Strand, laufen weit aus. Große, schillernde Blasen bleiben zurück — und zerplatzen sogleich. Auf dem nassen, spiegelglatten Sand glänzt das Licht. Gern verweile ich auf dem schmalen Grat zwischen Land und Meer,  spüre den Sand zwischen den Zehen, sehe meinen Fußabdruck im Sand. Aber nur einen Augenblick später hat die nächste Welle ihn schon weggewischt. So stehe ich da, schweigend, umgeben vom Rauschen und der Unendlichkeit.  

    "Wenn du ein "Schiff bauen willst, dann trommle nicht deine Männer zusammen, um Holz zu beschaffen und die Arbeit zu verteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer."     A. de Saint-Exupery: 

 

Ideal Figur – Maße

Unter Künstlern, Fotografen und Designern gilt ein Mädchen als schön und attraktiv, wenn der Brust-, Taillen- und Hüftumfang 90 – 60 -  90 beträgt. Von einigen Agenturen wird eine extrem schmale Figur, ein Brust- und Hüftumfang deutlich unter 90 Zentimetern bevorzugt. Perfektes Alter 14 bis 16 Jahre. Gewicht zwischen 45 und 55 Kilogramm. Größe 1,75 bis 1,80 Meter. Traumfigur: Hochgewachsen, schmal, feingliedrig. Glatte straffe Haut. Auffallende Augen. Gewölbte, leicht geöffnete Lippen. Ein langer Hals. Eine flache, gehobene Brust. Schmale Arme. Lange feingliedrige Hände und Finger. Sich deutlich unter der Haut abzeichnende Wangenknochen, Schulterblätter, Schlüsselbein, Rippen und  Beckenknochen.  Ein flacher glatter Bauch. Sehr lange Beine, lange schmale Füße.  

    "Vor der Anmut und Reinheit wahrer Schönheit senkt der Betrachter den Blick, ohne ihn abwenden zu können."  Ekkehart Mittelberg (*1938) 

 

 

Öl-, Aquarell-, Acrylmalerei. Collagen. Experimente. Bildtransfer. Landschaft. Portrait. Akt

Landschaft. Rügen, Deutschland. Experimente. Architektur. Verlorene Plätze. Nahaufnahmen

Experimente. Portrait. Ganzfigur. Model. Schönheit, Haltung, Bewegung. Linien, Strukturen



TEXTE - GEDICHTE - GEDANKEN - GEBETE

Gebet

Wie leicht ist es für mich, mit dir zu leben, Herr! An dich zu glauben, wie leicht ist es für mich. Wenn ich zweifelnd nicht mehr weiter weiß und meine Vernunft aufgibt, wenn die klügsten Leute nicht weitersehen als bis zum heutigen Abend und nicht wissen, was man morgen tun muss - dann sendest du mir eine unumstößliche Gewissheit, dass du da bist und dafür sorgen wirst, dass nicht alle Wege zum Guten gesperrt werden.   A.S.   Aleksandr Solschenizyn, russischer Schriftsteller, Bürgerrechtler 

SPRÜCHE - FRAGEN - WÜNSCHE - TRÄUME

An das andere Ufer

Ein Hirt saß bei seiner Herde am Ufer eines großen Flusses, der am Rande der Welt fließt. Wenn er Zeit hatte, schaute er über den Fluss und spielte auf seiner Flöte. Eines Abends kam der Tod über den Fluss herüber und sagte: Ich komme und möchte dich mitnehmen auf die andere Seite. Hast du Angst? Warum Angst? fragte der Hirt. Ich habe immer hinübergeschaut über den Fluss, seit ich hier bin. Ich weiß, wie es dort ist. Da legte ihm der Tod die Hand auf die Schulter, und der Hirt stand auf und fuhr mit ihm über den Fluss, als wäre nichts. Das Land am anderen Ufer war ihm nicht fremd, und die Töne seiner Flöte, die der Wind hinübergetragen hatte, waren noch da.      Jörg Zink

REDEN - PREDIGTEN   1980-2021  CH. ROSENOW

Heilung

als jesus den stummen heilte ja was da da ist er ganz nahe herangegangen an diesen stummen menschen hat ihn umarmt hat sich nicht distanziert verhalten ist nicht wie ein psychotherapeut nicht wie ein medizinmann nicht wie ein seelsorger mit vollmacht vom amt aufgetreten er ist wie ein mensch ganz nahe herangegangen und diese ungeheure menschliche nähe diese nicht gespielte zuneigung löste und erlöste den stummen das ist erlösung wenn einer so kommt da tat der stumme seinen mund auf und von da an wagte der stumme wieder mit menschen zu sprechen weil er einem menschen begegnet war denn sprechen ist ein wagnis wenn es nicht bloßes plappern sein soll nichtssagendes plappern wirkliches sprechen ist ein wagnis dieser stumme wagte wieder den mund aufzutun weil er einen menschen gegenüber hatte dem er sich öffnen konnte ohne gedemütigt zu werden deshalb wagte er wieder den mund aufzutun      wilhelm willms

AQUARELLE - COLLAGEN - ÖLMALEREI