Kunst auf der Insel Rügen

In ewiger Bewegung, das Meer, seit Jahrtausenden. Ständig wechselnd in den Farben. Der Himmel gibt ihm seine Farbe.

Mit silbernen Streifen hat sich die Wasserfläche geschmückt. Wellen kommen von ferne, überschlagen sich, zerbrechen, werden zu Gischt und leuchten hell auf. Dann laufen sie auf das Ufer zu, überziehen den dunklen Strand, laufen weit aus. Große, schillernde Blasen bleiben zurück — und zerplatzen sogleich. Auf dem nassen, spiegelglatten Sand glänzt das Licht.

So stehe ich da, schweigend, umgeben vom Rauschen und der Unendlichkeit.

 

Rügen, Klein Zicker. Fischersteg    70,00 €

 

Akt. Aquarell 224x378

 

 Die Having im Abendlicht. Aquarell, Acryl, 573x255 

Zwischen Himmel und Erde. 2015.  Aquarell, Acryl, 573x255 

 

2011. Kreideküste. Aquarell, Bütten  573x255           

 

Portraitstudie. Kohle Aquarell 178x245

 

Kreideküste Jasmund,  Aquarell, Bütten  573x255      

 


Macht jeden Blick zu einem besonderen Augenblick

Am späten Abend wandere ich am Hochufer entlang, über den schwarz braunen, hart gefrorenen Boden. Das Eis unterhalb der Wasserfläche glänzt bläulich weiß.     Und dann das! Eisaufschub, aber wie! Was für ein Naturschauspiel! Eine Möwe schreit, ein Eisvogel. Sonst Stille. Ein zarter Schleier steigt vom Meer her auf.      Die Farben wechseln: Gelb, rot, violett, ein zauberhaftes Spiel.   Schnell wird es dunkel. Eine Boje schaltet ein und aus. In der Ferne die Lichter von Klein Zicker. Dahinter, blinkend, der Leuchtturm der Greifswalder Oie.

 Ich danke dir, Schöpfer und Herr, dass du mir diese Freude an deiner Schöpfung, das Entzücken über die Werke deiner Hände geschenkt hast. Ich habe die Herrlichkeit deiner Werke den Menschen kundgetan, so weit mein endlicher Geist deine Unendlichkeit zu fassen vermochte.                                                               Johannes Keppler, Astronom